Robert Gollwitzer

Politisch. Katholisch. Leidenschaftlich.

Soziale Arbeit

Seminare:


Interkulturelle Kompetenz für Fachkräfte in sozialen Berufen

Caritas Institut für Bildung und Entwicklung

26.-27.07.2016


Sozialleistungen an Migranten/innen

Caritas Institut für Bildung und Entwicklung

11.05.2016


SGB II und XII Vertiefungsseminar

IBPro Beratung im Sozialmanagement

04. Februar 2016


Allgemeine Vorschriften des SGB I und des SGB X

Institut für Bildung und Entwicklung des Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising e.V.

02. Dezember 2015


Qualitätsmanagement in sozialen Einrichtungen

Institut für Bildung und Entwicklung des Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising e.V.

Juli 2001



Ausbildung/Fernkurse:


ibbw consult GmbH

Einführung in die soziale Arbeit (Selbststudium)

2015 - 2017


Forum Berufsbildung

Sozialmanagement, Sehr gut

2001 – 2002


Institut für berufliche Bildung und Weiterbildung e.V.

Kompetenzen für die Migrationssozialarbeit, Gut

2002


Erziehungsberatung (noch am Studieren)



Sonstiges:


Teilnahme einer Führung des "Biss-Magazins". Thema: "BISS & Partner":
"Für BISS-Fans und solche, die es werden wollen. BISS hilft bei der Überwindung von Armut und Obdachlosigkeit. Wir informieren Sie über unsere Arbeit und unsere Projekte. Erfahren Sie, wie weltweit die Straßenzeitschriften in einem Netzwerk verbunden sind. Lernen Sie anschließend den sozialen Betrieb Dynamo Fahrradservice kennen, der Langzeitarbeitslose zu Zweiradmechanikern ausbildet. Und besuchen Sie das Grab der BISS-Verkäufer sowie das Mausoleum unseres verstorbenen Förderers Rudolph Moshammer."


Praktische Erfahrung:

Jahrelange Tätigkeit im Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. in verschiedenen Bereichen, ehrenamtliche Tätigkeiten beim Templerorden Schwandorf (u.a. Kleiderkammer für bedürftige Ortsansässige und Flüchtlinge), ehrenamtliche Tätigkeit in einem Haus des Katholischen Männerfürsorge-Vereins in München, internationale Erfahrung, Erfahrung mit Häftlingen.


Hilfe zur Selbsthilfe - unbedingte Umsetzung des Subidiaritätsprinzips!


Ein Großteil des Non-Profit-Sektors erbringt Dienstleistungen für Arme, Bedürftige, Kranke und Behinderte. Dafür bekommen diese Unternehmen Spenden sowie finanzielle Leistungen vom Staat und den Krankenkassen.
Soweit, so gut. Daran ist ja auch nichts auszusetzen.

Oder doch?

Wie würde denn der Umkehrschluss heißen? Wenn wir dafür sorgen, dass die Menschen gesund sind und genug zum Leben haben, wären eine Menge Leute arbeitslos. In gewissem Sinn ist der NPS also auf diese Menschen "angewiesen".

Genau hier setzt meine Kritik an: Ich bin sehr für Hilfe zur Selbsthilfe - soweit möglich. Allerdings sehe ich auch die Gefahr, Menschen "gut gemeint" in Abhängigkeit zu halten.

Wenn das Geld und die Wohnung vom Sozialbürgerhaus bzw. Wohnungsamt kommt, das Essen von der Suppenküche, die Lebensmittel von der Tafel, die Kleidung von der Kleiderkammer - warum sollte mensch dann noch seinen/ihren Hintern hochheben und daran arbeiten, wieder selbst seinen/ihren Lebensunterhalt zu verdienen - oder alternativ ein gesundes Leben zu führen oder zumindest mit der Krankheit/Behinderung zurecht zu kommen? Da dürften die nötige Disziplin und Motivation wohl eher gering sein.

Natürlich fallen nicht alle unter diese Rubrik - die Versuchung ist aber zweifellos da - von Seiten der Betroffenen wie der NPOs.

Was tun? Diejenigen, die helfen, müssen laufend ihre eigenen Beweggründe für ihr Tun überprüfen. Gleichzeitig müssen NPOs - mehr als bisher - von unabhängigen Stelllen auf ihre Effektivität und die Verwendung ihrer Mittel geprüft werden.

Nein, ich will nicht behaupten, NPOs wären per se schlecht. Im Gegenteil - mir liegt etwas an ihnen und den Menschen, denen sie beistehen, deshalb will ich meinen Teil dazu beitragen, dass hier ergebnisorientiert gehandelt wird.