Robert Gollwitzer

Seelsorger. Berater. Aktivist. - Politisch. Katholisch. Leidenschaftlich.

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Private Blog of Robert Gollwitzer. Politics, religion, family matters and more.

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Konfrontationstherapie - der goldene Standard?

Posted on May 27, 2021 at 12:40 AM

Die Konfrontationstherapie gilt ja as der goldene Standard bei Angst- und Zwangsstörungen. Meine Erfahrungen mit ihr sind jedoch zwiespältig. Werden Expositionsübungen richtig durchgeführt (wenn man also in die Anspannung hineingeht - vielleicht sogar bis zum "flooding"), kann man so den betroffenen Hirnarealen offenbar durchaus beibringen, dass die übertriebene Alarmreaktion unnötig war, sodass in ähnlichen Situationen die Anspannung heruntergefahren wird. Das Hirn schüttet Schritt für Schritt weniger Stresshormone aus. Es scheint auch Hinweise dafür zu geben, dass dies nicht nur symptomatisch wirkt, sondern ursächlich etwas bewirkt.

So die Theorie. Die will ich auch keineswegs bestreiten. Diese Form der Theorie ist meiner Erfahrung nach durchaus nützlich, hilfreich und sinnvoll.

Wo meine Kritik - basierend auf meinen eigenen Erfahrungen und Erlebniswelten - anfängt, ist die Pauschalisierung dieser Therapieform. Was mich selbst betrifft (diverse Angststörungen, Zwangsstörungen, Depressionen, Traumatisierungen etc. - das ganze Paket also), so war sie nur bedingt hilfreich, teilweise schien die Wirkung gar ins Gegenteil umzuschlagen.

Ich habe selbst inwzischen über die Jahre viele psychologische Aus- und Fortbildungen gemacht, um auch die "andere Seite" kennen zu lernen. Ich bin aber kein Therapeut und will auch keiner werden.

Die Konfrontationstherapie für alle gleich anzuwenden, halte ich nicht für sinnvoll. Ich rate hier niemandem etwas, sondern bitte jede und jeden, hierzu mit einem Fachmenschen (etwa Psychotherapeut oder Psychiaterin) Kontakt aufzunehmen.

Aus meinen eigenen Erfahrungen also:

Meine Eltern haben den zweiten Weltkrieg miterlebt. Zusätzlich war meine Mutter während der Schwangerschaft extremen Stress ausgesetzt. Dieser setzte sich meine ersten Lebensjahre hindurch fort. Mit vier Jahren starb ich fast an Meningitis. Meine Kindheit und Jugend war im eigenen Erleben teils extrem belastend. Mittlerweile gelte ich als schwerbindert. Gleichwohl habe ich es geschafft, über die Jahrzehnte hinweg zu arbeiten und Ausbildungen zu machen.

Auch bei mir wurde die Konfrontationstherapie angewandt, inklusive diverser Expositionen und floodings. Der Erfolg scheint schnell und kurzfristig. Scheint. Ich habe jahrelang weiterhin selbst diese Expositionen durchgeführt. Dies hat mich manchmal in beinahe traumatisierende Erfahrungen gebracht.

Warum?

Meine Theorie hierzu (basierend auf dem, was ich bisher lernen durfte sowie auf meinen eigenen Erfahrungen): Es gibt mittlerweile etliche Untersuchungen über die Auswirkungen von extremen Stress, den die Mutter erlebt, auf die Kinder sowie von derartigem Stress in den ersten Lebensjahren. Möglicherweise wird hierdurch die Hirnstruktur dauerhaft verändert - bis hin zu epigenetischen Auswirkungen (die darüber entscheiden, ob und in welcher Form Gene aktiviert oder möglicherweise sogar neu gebildet werden).

Durchlebt eine Mutter extremen Stress und erlebt das Kleinkind zusätzlich außerordentliche Belastungen, so kann es sein, dass die Psyche und der Körper bzw. das vegetative Nervensystem im Dauer-Alarmzustand sind, der sich auch nicht so einfach abstellen lässt. Epigenetische Veränderungen haben vielleicht dazu geführt, dass dem Kind mitgegeben wurde, dass das Leben gefährlich ist, es also ständig wachsam sein muss.

Dies wird sich dann wahrscheinlich bis ins Erwachsenenalter fortsetzen.

Wendet man bei einem solchen Klienten pauschal die Konfrontationstherapie an und führt sie bzw. ihn bis ins Extrem ("flooding"), so kann es meiner Erfahrung nach passieren, dass das Ganze ins Gegenteil umschlägt. Das Hirn lernt dann nicht, dass es künftig einen Gang herunter schalten kann, da die Situation offensichtlich doch nicht lebensgefährlich war, sondern es merkt, dass die bestehende Erregung und der schon existierende Alarmzustand offenbar nicht genug waren. Anstatt die jahrzehntelange Überflutung mit Stresshormonen abzubauen, werden durch die zusätzliche Belastung noch mehr ausgeschüttet und vielleicht sogar Körper und Psyche dauerhaft geschädigt.

Hinzu kommen hier noch die Fälle, bei denen eine ganz andere Ursache vorliegt, bei denen die Psyche also nicht einfach nur lernen muss, mit Stress umzugehen und diesen auszuhalten, sondern tieferliegende Ursachen verantwortlich für das Leid sind. Hier mit Konfrontationen zu arbeiten, würde bedeuten, kurzfristig einen Deckel auf den Topf mit kochendem Wasser zu halten. Dies führt jedoch mittelfristig zwangsweise zu einer umso stärkeren Explosion bzw. zu noch größerem Leid.

Meine Empfehlung in solchen Situationen:

1) Unbedingt klären, ob tiefere Ursachen vorhanden sind. Dann auf die klassische Tiefenpsychologie oder ähnliches ausweichen.

2) Bei vorhandenen kindlichen Traumata oder vergleichbaren Fällen: Hier darf die Konfrontation bzw. Exposition nicht dadurch bestehen, dass man die Erregung künstlich steigert, sondern dass man ganz langsam und schrittweise der Klientin beibringt, solche Situation ruhig und gelassen zu bestehen. Hier darf die Erregung nicht noch weiter gesteigert werden, sondern ist unbedingt dauerhaft zu senken. Sprich: Der Klient ist erstmal für längere Zeit in eine ruhige Umgebung zu bringen. Von dort kann man dann beginnen, schrittweise aufzubauen, was vielleicht noch nie da war.

 

Dies ist wie gesagt kein medizinisch-therapeutischer Rat, sondern nur eine Darstellung meiner eigenen Erfahrungen. Für eine Therapie bzw. Behandlung bitte unbedingt zum Fachmenschen gehen!

Radikale Umstrukturierung der Katholischen Kirche!

Posted on May 14, 2021 at 1:50 PM

Das Zweite Vatikanische Konzil ist mit den besten Absichten gestartet und mittlerweile grandios gescheitert. Das Gegenteil von "gut" ist halt immer noch "gut gemeint".

Die Bischöfe haben jahrzehntelang beide Augen zugedrückt, sodass nicht nur sexueller, körperlicher und emotionaler Missbrauch geschehen konnte, sondern sich auch eine "liberale" Auslegung kirchlicher Lehrmeinung breitmachte, die wenig bis nichts mit dem katholischen Glauben zu tun hat. Maria 2.0, die Verweigerung der Unterordnung unter kirchliche Autorität, moralischer Relativismus, Regenbogenfahnen, Beliebigkeit in Glaubensfragen, Missbrauch der Liturgie, Cafeteria-Christentum (das sich vom Tisch der Spiritualitäten nach Belieben etwas zusammenstellt) - all das sind Früchte dieser unsäglichen Entwicklung.

Die einzigartige Stellung der Priester als Vertreter Christi ist einer oft anmaßenden Selbstherrlichkeit in Glaubensangelegenheiten (wenn auch nicht aller) Pfarrgemeinderäte, Gemeindereferentinnen und Pastoralreferenten gewichen.

Die wenigsten Gläubigen oder kirchlichen Angestellten haben überhaupt noch eine Ahnung davon, was die Kirche lehrt und warum. Wenn sie es denn wissen, kümmert es sie oftmals nicht. Richtig, gut und wahrhaftig ist, was sich für das Individuum gut anfühlt.

Jetzt hilft nur noch eine Radikalkur: sofortige Abschaffung von Pfarrgemeinderäten, Gemeindereferenten und Pastoralassistentinnen. Intensivierung des traditionellen Katechismus. Unverzügliche Amtsenthebung von Priestern und Lehrkräften, die gegen den Katechismus der Katholischen Kirche sowie das kirchliche Lehramt verstoßen oder derartiges unterrichten. Radikale Umstrukturierung kirchlicher Organisationen auf das (für die Katholische Kirche!) wichtige!

 

"We are not called to be the Church mush, but the Church militant!"

- Fr. Bill Casey, C.P.M., Fathers of Mercy

Psychische Störung?

Posted on December 13, 2020 at 2:05 PM

Der Begriff "psychische Störung" und alle damit verwandten Begriffe sind in meinen Augen wenig hilfreich. Zur Definition werden Kriterien wie statistische Seltenheit, Verletzung von sozialen Normen, persönliches Leid, Beeinträchtigung der Lebensführung oder unangemessenes Verhalten angeführt. Allein die Aufzählung zeigt schon auf, dass hiermit mehr Fragen als Antworten verbunden sind. Ist ein Mensch, der allein im Wald steht, psychisch gestört? Was ist "unangemessenes Verhalten"? Wer bestimmt die Unangemessenheit? Bedeutet "persönliches Leid" automatisch, dass eine Störung vorliegt? Bedeutet umgekehrt das Nichtvorhandensein persönlichen Leids, dass keine Störung vorliegt? Ist die Tatsache, dass etwas statistisch selten ist, ein Kriterium für Gesundheit oder Krankheit oder für Störung oder Normalität? Bedeutet die Beeinträchtigung der Lebensführung zwangsweise, dass eine psychische Störung vorliegt? Bedeutet Selbst- oder Fremdschädigung, dass eine psychische Störung vorliegt oder sind sie ganz einfach eine bestimmte Form des Verhaltens, das bestimmte Konsequenzen nach sich zieht?

Tatsächlich waren "psychische Störungen" wohl mitursächlich für die menschliche Evolution. Ohne sie hätte es wohl nicht immer einen Grund für eine Weiterentwicklung der Menschheit oder für neue Erfindungen gegeben. Diese "Störungen" eröffneten neue Perspektiven und Herangehensweisen.

Anstatt den ICD-10 (oder bald -11) oder den DSM auswendig zu lernen und als Grundlage für eine "Therapie" zu machen, würde eine komplett neue Sichtweise menschlichen Empfindens und Verhaltens auch komplett neue Möglichkeiten des Umgangs hiermit eröffnen.

Experiences from a Gay Life

Posted on October 22, 2020 at 9:45 AM

Here some experiences and observations I've made during my many years in, with and around the (male) gay scene - and some conclusions I've drawn:

 

 

Impulsive behavior seems to be rampant. If men want sex, they are going to get it NOW.

 

In order to get the sex partners, moral restrictions are often low. It does not matter if he is a married family father (that seems to be even more attractive), if he has a partner or whatever else.

 

Partnerships are hardly ever monogamous and longterm. This is (officially) not being seen as something bad - even though most men still seem to dream of "Prince Charming" (that will most likely never come).

 

Gay bars and gay dating sites seem to be nothing more than "meat markets".

 

Even though some would object, I'd still claim that partners are exchangeable. Partnerships are not focused on a "you", but rather an "I". The other partner is seen and needed to fulfill all of my sexual, emotional, relational and psychological needs - something nobody can really do (that's maybe why they are always on the lookout if the grass is greener elsewhere).

 

Mental disorders seem to be much more common among gay men than among their straight counterparts. That is not necessarily due to discrimination by society, but rather to a different (not worse!) mental design.

 

Victim mentality is high and so is self-pity. Not that the men are aware of it. However, they are constantly complaining about their childhood, society, their family, their partners, their job, their lives. Taking over full responsibility for themselves seems not really common.

 

Their political views are rather radical and narrow minded. Everybody has to accept the way they live their lives, else he or she is homophobic, retarded, mentally challenged, or radical. In one word: Somebody that has conservative views. That seems to be a rather childlike view - like many other behaviors and attitudes seem to be childlike or immature.

 

Self-destructive behavior (like sex withouth protection or with many partners, even in Corona times or extreme sexual practices) and drug abuse seem to be higher than in the rest of the population.

 

There is no solidarity in the gay scene. It seems to be all about "me, myself and I".

 

It all seems to turn around "being happpy" (with "happiness" being a feeling than comes and goes rather than a wilful life-decision) - and yet so many of them seem to be deeply sad on the inside.

 

 

Again: These are my personal observations and conclusions. They are not meant to put anybody down. On the contrary - I am in no way different. I have been there and even bought the t-shirt. I love those men from the bottom of my heart and wonder why this is the case. Maybe someone has an idea?

 

Rob

Homosexuelle Beziehungen

Posted on October 11, 2020 at 5:50 AM

Wir hören ja immer wieder, homosexuelle Beziehungen seien im Schnitt weit weniger monogam, weit kurzfristiger und sexuell weitaus "experimentierfreudiger" als heterosexuelle. Das ist zweifellos richtig, insbesondere was Beziehungen zwischen Männern angeht. Ja, heterosexuelle Beziehungen holen hier auf, aber sind regelmäßig immer noch weit davon entfernt. Das wirdx in der schwulen Szene normalerweise auch nicht negativ gesehen.

 

Es gibt Schwule, die nun irgendein Paar anführen, von dem sie gehört hätten, sie hätten eine langfristige Beziehung. Bei näherem Hinsehen erweist sich diese jedoch selten als monogam und noch seltener als sexuell nicht so ausgefallen wie heterosexuelle.

 

Die Frage ist hier, warum man möglicherweise etwas anderes erwartet hat oder "beweisen" will. Zwei Menschen desselben Geschlechts (insbesondere zwei Männer) haben nunmal eine völlig andere Sexualität und damit auch ein völlig anderes Zusammenleben als zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Die Evolution und damit die Notwendigkeit des monogamen langfristigen Zusammenlebens fällt weg. Selbst wenn Kinder adoptiert oder mit in die Beziehung gebracht werden, lässt sich Mutter Natur wohl nicht so einfach austricksen.

 

Wie mensch das beurteilt, steht auf einem anderen Blatt. Hier müssen sich sowohl Homosexuelle gefallen lassen, dass andere Menschen dem ablehnend gegenüber stehen - was ihr gutes Recht ist - als auch die "andere Seite", dass Menschen so zusammenleben wollen. Deshalb der "Gegenpartei" unlautere Motive, psychische Störungen oder dergleichen unterstellen zu wollen (kann ja nicht sein, dass ihre Gründe vernünftig sind und vernünftig betrachtet werden wollen) oder sie gar verbal mit Dreck zu bewerfen, bringt niemandem etwas und zeigt eher den eigenen Mangel an Charakter, Respekt und gewaltfreier Kommunikation.

Press Release

Posted on May 8, 2020 at 4:40 PM

Yesterday German Parliament approved of an "anti-conversion therapy law". Christian and Social Democrats and the Liberals voted in favor of it. The Left, the Green Party and the right-wing AfD abstained. Only one (!) of the AfD had the guts to oppose.

 

This law will probably come into effect mid-2020. "Medical interventions" aimed to change or suppress self-perceived identity are forbidden when it comes to minors. They may only be applied to adults with their free consent. Acting against that law may lead to jail time (up to one year) or a fincancial fine.

 

Also public publicity for conversion therapies (in case of minars also non-public), offering such activities or mediating conversion therapies will then be outlawed. Excluded are pastoral care or psychotherapeutic conversations dealing with the life situation of the client, religious commandments or conversations on dealing with one's sexual orientation.

 

When discussing this law in Parliament, all political parties opposed of conversion therapies - "where there is no disease, there is no need for therapy".

Such therapies allegedly cause physical and mental damage like depression or suicidal thoughts. Conversion therapies are said to focus on the therapist's views and not the well-being of the client.

 

Only the AfD-member Robby Schlund pointed out that there is no legal security for therapists treating clients who have problems with finding their sexual identity.

 

All political parties, all churches and the vast majority of the public have fallen for gay propaganda - without even thinking twice.

 

This law has no groundings whatsoever. Apart from (maybe!) some individuals there is no substantial "threat" of conversion therapies. This alleged "danger" seems to be a pretext for something much more hidden: Silencing all opposition to gay ideology. Yes, gays will claim now religious views are not part of that law and neither is pastoral care, but the threat of punishment is real - and will have lasting effects.

 

Why? Take outlawing "publicity for conversion therapies". What is that supposed to mean? If I give testimony in front of a church congregation sharing how a Christian organization helped me find freedom from same-sex attractions, does this already count as "publicity"? Even if it doesn't - the mere threat will be enough to shut most people up.

 

Many among us have lived for years in the gay scene. We made our experiences. Based on that, we can say that during that time many of our beloved gay friends died or fell mentally or physically ill also due to their many sex contacts (no, a condom does not protect you against all STDs!) and/or the drugs that went along to get a greater kick out of it.

 

Here in Germany we have the "Robert Koch Institut" that tracks the number of people with STDs and the high percentage of MSM (men who have sex with men) among them.

 

Many are sick or have even died due to their gay life - and yet you claim conversion therapies cause physical or mental damage or suicides? Taske suicides: This is a complicated problem with many contributing factors. To say one factor only is to blame means using a tragedy to further your personal political agenda.

 

Here we touch another topic: Science obviously has stopped being objective and become a target for political activism. What cannot be, must not be. Using commonplaces like "no disease/no therapy" shows how little understanding some seem to have. Using terms like "disease", "therapy", "natural", "normal" without going deeper into their definition only shows you use them for propaganda purposes.

 

Is there change? Many factors take part when it comes to the development of human sexuality. A good part of it still is not reasearched yet. Let's only look at some:

 

Genes: to say that one gene causes someone to "be gay" and for that reason it is "normal", "natural" and "morally right" is not science. Epigenetics tells us it is the environment which decides which genes are activated, which are deactivated and which genes or changes thereof will maybe even formed anew. Aside, to add moral statements to scientific foundings is inacceptable.

We are not slaves of a genetic code either and will not fall sick or die of we choose not to live out our same-sex attractions.

 

Same-sex parent: How come so many people with same-sex attractions (especially men) had problems in building a bond with their same-sex parent? In many cases this parent was either emotionally not accessible or not there altogether - leading to the inability of identifying with ones own sex (through the mediation of the same-sex parent). Later in life with upcoming puberty we are attracted by what we perceive as being "other". If we were unable to find our way to our own sex, we will be attracted by what we see as "other" - in case of men that means other, mostly "masculine" men that are supposed to fulfill our need for identity.

 

Early exposure: If you expose youth with sexual "alternatives" all the time telling them how great that is, they will most likely try them out. As their sexual development is not finished yet, that could lead to a totally different life!

 

So what, some may object. Well, that does not matter if you buy gay propaganda that gay sex and gay relationships are like any other heterosexual one.

 

No, they are not. Based on our experiences we can say that the average gay sex is a lot (!) more extreme that the average heterosexual one and that gay relationships are a lot less lasting than heterosexual ones and often include other sex partners. Oftentimes the same-sex partner is obviously subconsciously abused of in order to fulfill ones social, emotional or sexual needs - hereby becoming exchangeable.

 

When it comes to sex practices among gay men, almost everything seems to go according to our experience. It can be very violent including S/M practices, even fecies and physically and mentally damaging things. No, not every homosexual act is like that, but certainly much more than in heterosexual relationships. A lasting relationship needs two strong and stable partners who stand firm and know their place in life and their identity. Many of us made the experience that in gay relationships one part (mostly unvoluntarily) becomes the dominant one and the other one clings to him in a sometimes emotionally dependent way.

 

We had enough and turned to the Church for help. Unfortunately, in many cases there was none. Quite on the contrary - we were told to "live it out".

 

Now many among us used sex to numb past hurts or unmet legitimate needs. To tell us to "just go for it" is very bad theology and psychology. It does not help at all.

 

Luckily we found people that did help us. Unlike gay activists are saying, none of us had negative physical or mental consequences for choosing another lif than the gay one. For many of us it meant that our lives became a lot better in many areas. We do not suppress our same-sex feelings, we use our sexual energies in much more creative ways now!

 

We want to be able to find the therapy with the goal we (!) choose! We want to help our children in other ways than the gay activists suggest!

 

You are telling us that if a man (even a boy?) says he is a woman trapped in a man's body he may get surgery and medication - hereby breaking the hippocratic oath by physically mutilating a healthy body - you call that acceptable therapy? Like that you treat inner problems by cutting off something or adding to the body?? But if a boy says he has same-sex and heterosexual feelings and rather wants to live out his heterosexual ones and needs therapeutic help for that, this is allegedly damaging and bad for the boy? You claim that there is no set sex, but a "gender" that everyone can define and change according to his/her preferences?

 

We made the experience (and some scientists seem to back that) that there is some fluidity in human sexuality. Taken the above example, we cannot understand how science seem to be forbidden in that area.

 

We have never offered therapy and never will. We offer pastoral care and Christian counseling.

 

However, we hold on to our Christian faith and are shocked to see how few "people of God" still seem to have the courage to do that. Some seem to rather want to change clear biblical statements so they fit their own views instead of letting the Bible change them.

 

Yet in all we trust in God and will continue to do so.

 

Munich, May 8th 2020,

 

Robert Gollwitzer

 

www.homosexuals-anonymous.com

www.jason-international.org

www.misererenobis.org

www.gaysandexgays.org

www.katholisch-leben.org

 

Eine Gemeinde, die kein Mensch braucht!

Posted on May 4, 2020 at 1:35 PM

Kardinal Marx erlässt ein Dekret in München und öffnet die Türen dafür, dass weniger Gläubige in mehr Gottesdienste gehen können - indem die Priester nun zweimal werktäglich und dreimal sonntäglich die Heilige Messe feiern dürfen. Und was tut mein Ortspfarrer? Er verlängert die Sperrfrist bis zum 17. Mai. Bis dahin gibt es nichts - auch wenn es ihm seit heute erlaubt wäre, wieder Messen zu feiern. In seiner Begründung jammert er über "zahlreiche Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen", die zu beachten wären und den damit verbundenen organisatorischen Aufwand. All dies würde "das liturgische Geschehen dominieren". Außerdem würde es "Risikogruppen" in den Gottesdiensten geben (zu der er sich nach einer Lungenerkrankung selbst zählt). In den nächsten zwei Wochen will er "alternative liturgische Form unter Einhaltung der Vorgaben" entwickeln. Fragt sich, was er dann in der letzten Zeit gemacht hat und warum er die nicht schon längst umgesetzt hat.

Wenn er sich als Pfarrer gesundheitlich nicht in der Lage sieht, eine Gemeinde zu leiten, soll und muss er zurücktreten - mit sofortiger Wirkung. Eine solch erbärmliche und jämmerliche Begründung zu liefern, haben wir aber nicht verdient. Eine solche Kirche hat es verdient, dass sie im Nirgendwo verschwindet.

Ich bin selbst Katholik und erwarte von einem Hirten, dass er in Krisenzeiten wie ein Fels in der Brandung steht, damit sich die Schäfchen um ihn sammeln und bei ihm Schutz und Führung finden können.

Eine "Schönwetter-Pfarrei" zur spirituellen Unterhaltung in gefahrlosen Zeiten braucht nun wirklich kein Mensch. Das kann die Welt da draußen besser.

Offener Brief

Posted on May 3, 2020 at 1:40 PM

Offener Brief an die Kirche Präambel: Inmitten der "Corona-Krise" wende ich mich aus tiefstem Herzen und mit großer Sorge an die Kirche (insbesondere die Katholische Kirche, es dürften sich aber Parallelen in anderen christlichen Glaubensgemeinschaften finden). Hier vor allem an die Hirten - die Bischöfe und Priester, aber auch an jede und jeden einzelnen Gläubige/n. Wir alle sind gerufen - und nur wenige von uns haben geantwortet. In einer Zeit großer Not und Sorge, in der es traditionell selbstverständlich und wesensgemäß war, dass die Vertreter und Verantwortlichen der Katholischen Kirche ohne Rücksicht auf eine Verluste oder Gefahr den Gläubigen zur Seite standen, war die Kirche nunmehr (beinahe) nicht-existent. Keine Gottesdienste, keine Heiligen Messen und auch sonst wurde alles abgesagt. Laden zu. Wir haben fertig. In unverantwortlicher Art und Weise hat man sich der Staatsmacht mehr unterworfen, als diese gefordert hat. Anstatt die Sakramentenspendung kreativ zu gestalten, sodass diese auch weiterhin möglich ist, gab es einfach nichts. Nicht einmal juristisch hat man sich gegen unverhältnismäßige und völlig überzogene Maßnahmen zur Wehr gesetzt. Der für alle Christen geltende Missionsauftrag besteht darin, dass wir hinaus (!!) gehen, Menschen taufen und sie zu Jüngern Jesu Christi machen. Unsere Priester verkrochen sich bestenfalls in ihre Pfarrbüros. Wenn überhaupt. Das Gehalt kommt ja weiterhin aufs Konto, also warum zu viel Aufhebens machen? Einige wenige haben noch die Messe gefeiert und im Internet übertragen. Na immerhin. Anstatt die Heilige Messe alleine zu feiern (nun nicht mehr mit den Gläubigen, sondern für sie!), gehe ich mal davon aus, dass 99 % der Pfarrer eben gar keine Messe gefeiert haben. Das sagt schon einiges über ihr Glaubensverständnis aus... Keine Kontaktaufnahme mit den Gläubigen (ja, es gibt Telefon, E-Mail - oder auch den persönlichen Besuch mit Mindestabstand!), keine Organisation von Hilfsmaßnahmen (von Ausnahmen mal abgesehen), kein Tragen der Monstranz auf die Straßen, keine Beichte (mit Abstand...), keine Kontaktaufnahme mit Kranken oder Sterbenden (meiner Kenntnis nach) - nichts. Ich habe kürzlich einen Bericht vom "Sündenviertel" St. Pauli in Hamburg gesehen. Tiefbewegt durfte ich beobachten, wie dort Privatmenschen dafür sorgten, dass die Armen und Obdachlosen täglich etwas zu essen und trinken hatten! Die Gläubigen haben ihrerseits nun die Erfahrung gemacht, dass sie auch ohne die Kirche ganz gut zurecht kommen. Sie gingen durch eine schwere Zeit - und sie gingen alleine. Diejenigen, die es überstanden haben, werden sich nun möglicherweise überlegen, wofür sie denn eigentlich die Kirche noch brauchen. Gerade als gläubiger Katholik kann ich es ihnen noch nicht mal verdenken. Manchmal schießt es mir selbst durch den Kopf: "So eine Kirche braucht kein Mensch!" Wie nahe war Mutter Kirche in meiner Kindheit den Menschen gestanden! Wie viele verdanken ihr Trost, aufopfernde Pflege, Seelsorge - und manch einer gar sein Leben! Diese Kirche vermisse ich so sehr, dass es mir beinahe körperlich weh tut. Nein, an der jetzigen Situation sind nicht nur die Priester und Bischöfe schuld. Wir alle haben unseren Teil dazu beigetragen. An uns allen liegt es nun, das Ruder herumzureißen. "Ich kenne deine Taten. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! Daher, weil du lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien." Offenbarung 3,15-16 Einheitsübersetzung 2016 München im Mai 2020 Robert Gollwitzer www.katholisch-leben.org

Coronavirus

Posted on March 22, 2020 at 5:30 AM

 

Ich habe eben kurz in die Predigt eines katholischen Priesters reingehört. Zunächst wollte ich gleich wieder abschalten. Die üblichen theologischen Versatzstücke à la "Wir müssen Jesus einladen" oder "Jesus will mit uns ein Stück des Weges gehen" - ihr kennt das. Phrasen, die beliebig austauschbar sind und irgendwie überall - und nirgends - passen. Trotzdem zwang ich mich, zuzuhören. Als er dann aber darauf kam, dass manche Menschen hinter dem Coronavirus Gott sehen, schaltete ich um. Ich denke mal, da kam das Übliche - dass Gott sowas nicht tut etc.

Was ich davon halte? Natürlich muss Gott nicht hinter dem Virus stehen - ich schließe es aber auch nicht aus. Er hat schon Schlimmeres getan bzw. zugelassen. Schuld war damals nicht Er, sondern die Sündhaftigkeit der Menschen.

Solche Predigten, solche Priester und eine solche Kirche, die all dies verleugnet und einen Gott verkündet, mit dem alle leben können und von dem niemand etwas hat (geschweige denn spirituell genährt wird), sind für mich schlimmer als der Atheismus.

Letzterer leugnet wenigstens gleich die Existenz Gottes. Jene gehen (zumindest auf dem Papier) von dessen Gegenwart aus, reden diese aber derart klein, dass eine Nicht-Existenz noch die bessere Wahl gewesen wäre.

Es macht keinen Unterschied, ob eine derart weich gespülte Kirche existiert oder nicht. Sie verkündet nichts anderes als das, was der Rest der Welt ebenso (wenn auch mit anderer Wortwahl) verkündet.

Gott sei Dank gibt es da aber weit unter der Oberfläche noch die wahre Kirche, von der Jesus uns versprach, sie würde bis zu Seinem Wiederkommen nie untergehen...

 

Tunten-Bashing

Posted on January 22, 2020 at 1:55 PM

 

Wie kommt es, dass Schwule, die selbst regelmäßig schnell dabei sind, Respekt für sich und ihre Lebensweise einzufordern (wobei sie "Respekt" mit "Akzeptanz" gleichsetzen), gleichzeitig kein Problem damit haben, "Tunten" zu diskriminieren. Als "Tunte" wird dabei jeder gesehen, der in ihren Augen irgendwie weiblich wirkt (natürlich nicht sie selbst, obwohl das oft genug der Fall sein dürfte). Sie meinen, wenn sie sich die Haare kurz scheren, einen Bart wachsen lassen, Jeans und ein Holzfällerhemd tragen sowie sich einen Bauch wachsen lassen, sind sie "männlich". Das ist eine Karikatur von Männlichkeit! Ein Mann muss nicht in Armee-Klamotten oder Lederjacken herumlaufen, damit andere ihn als solchen sehen! Das ist ja das Drama: so manch einer der oben genannten dürfte ein Problem mit der eigenen (männlichen) Identität haben und meint nun, diese zu bekommen, indem er wenigsten so aussieht wie ein Mann (oder was er davon hält). Wenn ich nicht weiß, was einen Mann ausmacht, wenn ich Männlichkeit für mich nicht definieren kann, dann hilft mir auch das Holzfällerhemd nicht. Wenn ich es aber weiß, dann ich ich mich äußerlich geben, wie ich will - ich bin und bleibe doch ein Mann, der weiß, worauf es ankommt!

 

 


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