Robert Gollwitzer

Politisch. Katholisch. Leidenschaftlich.

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Soziale Marktwirtschaft - quo vadis?

Posted on June 25, 2018 at 1:50 PM

Die soziale Marktwirtschaft in Deutschland konzentriert sich viel zu sehr darauf, Bedürftige mit Leistungen zu unterstützen.

Für mich und aus meiner Erfahrung heraus endet das oft in einem lebenslangem Abhängigkeitsverhältnis und in völliger Unselbständigkeit.

Ein Beispiel: Behindertenwerkstätten. Hier werden Behinderte in ein Getto verfrachtet, anstatt in regulären Betrieben als Teil der Belegschaft zu arbeiten - wenngleich auch mit besonderer Unterstützung.

Anstatt also Menschen was zu geben, damit sie materiell zurecht kommen, bin ich dafür, eine Unternehmens-freundliche Politik zu machen und sich vor allem als Staat rauszuhalten.

Wenn Jobs da sind, brauche ich keine Sozialleistungen zahlen, da die Leute genügend verdienen.

Wer dann noch übrig bleibt und (zu recht!) Sozialleistungen erhält, sollte dafür - sofern gesundheitlich möglich - gemeinnützige Arbeit leisten.

Arbeitslosigkeit

Posted on September 2, 2017 at 11:50 AM

Wer arbeitslos ist, hat doch zumindest die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu betätigen.

Das sieht im Lebenslauf allemal besser aus als einfach nur "arbeitslos".

Eine tägliche Struktur und tägliche Arbeit sind für jeden Menschen unerlässlich.

Manche Firmen bieten im Gegenzug sogar Fortbildungen an.

Außerdem hat man eventuell schon mal den Fuß in der Tür - vielleicht wird man ja gar übernommen?

Schließlich ist es für die eigene Psyche, Gesundheit und das Wohlbefinden nur von Vorteil, wenn man etwas tut - unentgeltlich und für andere.

Ist zumindest besser als andere für sich sorgen zu lassen und zur selbstmitleidigen Couch-Kartoffel zu werden.

Radikale Zeiten erfordern radikale Lösungen!

Posted on November 27, 2016 at 4:15 PM

Bedürftigenspeisung? Tafeln? Gebrauchte Kleidung? Gebrauchte Möbel? Hört sich doch alles wunderbar an, was man armen Menschen anbietet. Ist es aber wirklich das Beste für sie? Nicht unbedingt. Zweifellos sollten wir uns Konzepte überlegen, wie man gebrauchte Sachen wiederverwertet und Essen bzw. Lebensmittel nicht wegwirft. Wer aber meint, etwas Gutes zu tun, wenn man es armen Menschen gibt, dem seien einige Gedanken mitgeteilt: Zum einen hindert das den Staat daran, seine Verantwortung zu übernehmen. Er hat für diese Menschen ausreichend zu sorgen - wofür wir auch Steuern zahlen. Wenn das aber andere übernehmen, ist er fein raus. Auch für die armen Menschen ist das nicht unbedingt die hilfreichste Lösung: Sie bekommen neben der Grundsicherung/Hartz IV oder was auch immer noch kostenlos Essen, Kleidung, Lebensmittel, verbilligte Eintrittspreise usw. So hält man sie - gewollt oder ungewollt - in der Unselbstständigkeit. Warum sollten sie noch ihren Hintern hochheben und etwas tun? Warum versuchen, die eigene Situation zu verbessern, wenn alles für einen getan wird?

Auch an Arbeitslose, Arme etc. ein paar Worte: Es liest sich allemal besser im Lebenslauf, wenn jemand in seiner Zeit als Arbeitsloser sich ehrenamtlich betätigt hat. Manche Firmen bietet als Gegenleistung sogar Fortbildungen oder ähnliches. Außerdem hat man schon mal den Fuß in der Tür und wird möglicherweise gar übernommen! Allemal besser als zuhause auf der Couch zu sitzen.

Warum kann man arbeitslosen Menschen nicht einfach auch gemeinnützige Arbeit zuweisen? "Zwangsarbeit!" - mögen einige aufschreien. Ist es aber wirklich ethisch verwerflich, wenn Menschen, die momentan keine feste Stelle haben, aufgefordert werden, für die Allgemeinheit etwas zu tun? So bleiben sie zumindest in einer festen Tagesstruktur und tun gleichzeitig noch etwas Gutes!

Selbst Frührentner, die ja keine drei Stunden mehr arbeiten können, können ja vielleicht noch eine oder zwei Stunden tätig sein! Ähnliches gilt für alte Menschen.

All die, die hier empört stöhnen, sollen doch mal daran denken, wie das Ganze weiter gehen soll. In einigen Jahren schon werden die Menschen im Durchschnitt weitaus älter sein. Wer soll denn dann bitte für die Renten und Pflegekosten aufkommen?

Entweder wir lassen jetzt Tabus fallen und diskutieren offen die Möglichkeiten oder wir landen zwangsweise in einer Katastrophe - für alle.

Gutes tun

Posted on August 1, 2016 at 4:25 PM

Wer etwas "Gutes" tut, also anderen Menschen in irgendeiner Form hilft oder helfen will, sollte im Kopf immer folgende Checkliste haben:

 

1. Subsidiarität: Ich helfe Menschen nur dort, wo sie sich nicht selbst helfen können und wenn möglich befähige ich sie, dies zu tun.

2. Ich höre immer wieder in mich hinein: Warum tue ich das eigentlich? Wirklich nur für die anderen oder weil ich damit - bewusst oder unbewusst - ein eigenes Gefühl oder Bedürfnis befriedigen will? Beispiele: Emotionale oder soziale Bedürfnisse, Geltungsbedürfnisse, Bedürfnis danach, gebraucht zu werden, gerne im Mittelpunkt stehen oder kommandieren, Helfer-Syndrom etc. Am besten in Supervision.

3. Ich sorge dafür, dass ich auch fachlich qualifiziert bin.

4. Ich achte auf meine eigene körperliche, psychische und spirtuelle Gesundheit.

5. Ich gebe meinen Glauben und meine Überzeugungen dabei nicht ab.

6. Ich werte Kritik nicht automatisch als persönlichen Angriff.

7. Ich tue dies uneigennützig und bedingungslos. So darf ich meine Hilfe nicht nur auf Menschen einer Religion beschränken. Auch muss ich damit rechnen, dass sich der Hilfeempfänger nicht zwangsweise danbkbar zeigt.

8. Ich sage den Hilfeempfängern, was sie hören müssen und nicht nur, was sie hören wollen. Ebenso verfahre ich mit meinen Taten.

9. Ich liebe andere, weil Gott mich zuerst geliebt hat.

10. Wenn ich etwas Gutes tue, rede ich nicht darüber. Ich gebe nicht damit an und halte mich nicht für etwas Besonderes deswegen.

Hilfe in Notlagen?

Posted on July 24, 2016 at 8:55 AM

Hilfe in Notlagen? Aber klar doch, aber bestenfalls Hilfe zur Selbsthilfe nach dem Subsidiaritätsprinzip! Manchmal kommt mir schon die Galle hoch, wenn Menschen einen Job haben, der nicht zum Leben reicht, den Rest mit Grundsicherung aufgefüllt bekommen und dann meinen, sie "dürften" nicht mehr verdienen, da ihnen sonst die Sozialhilfe gekürzt werde. Na und? So soll es doch sein? Oder Menschen, die die eidesstattliche Versicherung abgeben und dann meinen, sie "dürften" nicht mehr wie einen Betrag X verdienen, da ihnen das sonst gekürzt werde. Na und? Dann gehen eure Gläubiger wenigstens nicht ganz lehr aus! Sollten Schulden nicht bezahlt werden?

 

Weiter im Text: Menschen, die Schulden bei anderen machen, die sie lange kennen und bei denen sie wissen, dass ein gewisses Vertrauens- und Freundschaftsverhältnis da ist. Wohl wissend, dass sie diese Schulden nie zurück zahlen können - und vielleicht auch gar nicht wollen. In den Urlaub fahren kann man aber schon.

 

Suppenküche? Manna? Münchner Tafel? Kleiderkammer? Möbellager? Ist ja schön, dass Lebensmittel und gebrauchte Sachen wiederverwendet werden. Nur unterstützt man damit die Unselbständigkeit der Notleidenden (warum sollten sie den Hintern bewegen, wenn sie alles umsonst bekommen?) und hindert den Staat davon, seiner Verantwortung den Notleidenden nachzukommen (es gibt ja genügend Ehrenamtliche, die das machen).

 

Wenn man dann aus welchen Gründen auch immer berechtigterweise Hartz IV oder Grundsicherung bezieht, wäre es da nicht angemessen, sich ehrenamtlich zu betätigen, um zumindest eine Gegenleistung für die Gesellschaft zu erbringen? Außerdem sieht es in jedem Lebenslauf besser aus, wenn man nachweisen kann, man hätte sich ehrenamtlich betätigt, als wenn da nur steht, er/sie hat Geld vom Staat bekommen und nichts dafür getan. Ganz abgesehen davon bekommt man so den Fuß in die Tür so mancher Firma.

 

Obdachlose? Natürlich muss man hier das individuelle Schicksal betrachten und ihnen wieder auf die Füße helfen. Mein Mitleid hält sich aber in Grenzen, wenn die Betreffenden das nicht wollen. Niemand muss obdachlos sein. Wer will, bekommt von der Stadtverwaltung eine Unterkunft, Verpflegung, Sozialberatung etc. zugewiesen. Wer trotzdem obdachlos ist, ist dies, weil er/sie das will (!) - und dagegen ist kein Kraut gewachsen.

 

Mag sein, dass ich nun einigen auf den politisch korrekten Schlips getreten bin. Sei's drum. Das musste mal gesagt werden.

Langzeitarbeitslose

Posted on January 1, 2016 at 11:15 AM

Konzept für die Arbeit mit Langzeitarbeitslosen im Rahmen eines christlichen Vereins


 

1. Notwendigkeit

 

Trotz der vergleichsweise guten wirtschaftlichen Lage hier in München gibt es immer noch viele Langzeitarbeitslose in dieser „Stadt mit Herz“. Trotz einiger guter Projekte und individueller Versuche, hier etwas zu verändern, gibt es kein strukturiertes Projekt, das langfristig und ergebnisorientiert in dieser Richtung arbeitet. Ziel- und planlose „Fortbildungsmaßnahmen“ oder eine Sozialarbeit, die sie nur in der Unselbständigkeit und Abhängigkeit belässt, helfen hier nicht weiter. Wir müssen die Dinge in die Hand nehmen und zeigen, dass auch diese Menschen noch etwas geben können sowie einen Anspruch auf eine erfüllende Arbeit haben.


 

 

 

2. Zielgruppe

 

Die Zielgruppe, mit der gearbeitet werden soll, ist alles andere als homogen. Es finden sich Menschen verschiedener Nationalitäten und Hintergründe. In der Regel sind es jedoch Menschen mit niedrigerem Ausbildungsstand als der Bundesdurchschnitt. Auch der Migranten-Anteil ist vergleichsweise höher. Die persönlichen Befindlichkeiten sind in der Regel abhängig von der Dauer der Arbeitslosigkeit und der Fähigkeit, mit Problemen umzugehen. Nicht behandelt werden können in diesem Projekt psychische Erkrankungen, insbesondere Suchtproblematiken. Vom Einzugsgebiet her ist im Grunde München mitsamt seinem Umland betroffen, wenngleich der U-Bahn-Bereich (also Innenstadt und angrenzende Stadtteile, besonders „Problemviertel“ wie Neuperlach) besonders im Fokus stehen dürften.


 

 

 

3. Problematik der Zielgruppe aus verschiedenen Perspektiven

 

a) Bildungsstand. Hier ist in der Regel Nachholbedarf gegeben. Oft mangelt es an notwendigen Deutschkenntnissen (selbst bei deutschen Staatsbürgern). Mängel gibt es auch hinsichtlich der Sozial-, Handlungs-, Methoden- und Fachkompetenz sowie bei grundlegenden Fachkenntnissen (Buchhaltung, EDV, Fremdsprachen, Zeitmanagement). Weiterhin fehlen teilweise Kenntnisse über eigene Rechte und Pflichten sowie Hilfsangebote.

 

b) Motivation. Mit der Dauer der Arbeitslosigkeit nimmt oft auch die Motivation ab, etwas an der eigenen Lage zu ändern. Die Menschen werden passiv und apathisch und ergeben sich ihrem „Schicksal“.

 

c) Psychische Verfassung. Ebenso steigt mit der Dauer der Arbeitslosigkeit die Wahrscheinlichkeit einer psychischen Erkrankung (geschwächtes Selbstwert-Empfinden, Depression, Angststörung, Erkrankungen aus dem neurotischen Spektrum etc.).

 

d) Körperlicher Zustand. Menschen, die länger arbeitslos sind, sind im Durchschnitt in körperlich schlechterem Zustand als die arbeitende Bevölkerung (Erkrankungen in Folge eines ungesunden Lebensstils, nachlässiges Äußeres, geknickte Körperhaltung etc.) . Dies liegt teils an der finanziellen Situation, teils daran, dass sie sich gehen lassen und keine Hoffnung auf Veränderung mehr haben.

 

e) Soziales Umfeld. Hier gibt es erhebliche Unterschiede bezüglich des familiären Hintergrundes, des Vorhandenseins eines Freundeskreises oder der Fähigkeit, soziale Kontakte zu initiieren.

 

d) Sinnsuche. Mit anhaltender Arbeitslosigkeit geht oft auch die Frage nach dem Sinn des Lebens einher.

 

e) Soziale Situation. Problematik hier: Finanzielle Sorgen bis hin zur Überschuldung, Probleme im Mietverhältnis, Vereinsamung bis hin zur Verelendung, Überforderung hinsichtlich der Erwartungen von Behörden, im schlimmsten Fall auch völliges Aufgeben oder Abgleiten in die Obdachlosigkeit.

 

d) Ziele. Was genau soll beim Einzeln erreicht werden? Eingliederung in den ersten oder zweiten Arbeitsmarkt? Qualifizierungsmaßnahme? Rehabilitation? Antrag auf Erwerbsminderungs-Rente?

 

e) Case Management. Welche soziale oder sonstige Organisationen oder Individuen können wie mithelfen? Welche Synergie-Effekte sind möglich?

 

f) Ressourcen. Welche Ressourcen sind vorhanden? Welche notwendig?

 

g) Potential. Was ist möglich? Was kann der Betreffende erreichen? Was ist hierfür nötig?

 

h) Situation. Was ist zuallererst nötig? Wie kann man es organisieren und wer tut das?

 

i) Planung. Wie sieht die weitere Planung aus? Was sind kurz-, mittel- und langfristige Ziele? Bis wann ist was zu erreichen und wer ist dafür verantwortlich? Wann wird das erste Mal überprüft?

 

j) Überprüfung. Zu welchen Zeitpunkten und mit welchen Maßstäben überprüft man die Zielerreichung? Welche Maßnahmen werden wann und von wem getroffen, wenn die Zielerreichung gefährdet ist?

 

k) Evaluation. Nach Abschluss: Was ist gut gelaufen? Was ist nicht so gut gelaufen und warum nicht? Was kann wer besser machen?


 

 

 

4. Zielsetzungen

 

a) Bildungsmaßnahmen. Welche staatliche Unterstützung gibt es für Bildungsmaßnahmen? Gibt es qualifizierte Menschen, die ehrenamtlich Unterricht geben? Sind Praktika möglich? Gibt es Lehrstellen oder Umschulungen? Welche Kenntnisse sind vorhanden und können vielleicht sogar innerhalb der Gruppe geteilt werden?

 

b) Gesunder Lebensstil. Gibt es Hauswirtschafterinnen, Ärzte, Psychologen, Heilpraktiker usw., die ehrenamtlich Seminare über einen gesunden Lebensstil geben? Welche kostenlose Angebote der Krankenkassen sind verfügbar? Sind regelmäßige Wanderungen oder gemeinsame Freizeitaktivitäten der ganzen Gruppe möglich?

 

c) Ehrenamtliche Tätigkeit. Solange noch keine Arbeit gefunden ist, soll angestrebt werden, den Betroffenen eine geeignete ehrenamtliche Beschäftigung zu vermitteln. So bleiben sie in einer täglichen Struktur, finden Sinn durch sinnstiftende Arbeit, machen vielleicht sogar erste Erfahrungen in einem neuen Beruf oder bei einem potentiellen Arbeitgeber und verrichten ihren Anteil an den Aufgaben in einer Gesellschaft.

 

d) Öffentlichkeitsarbeit. Aufbau einer Homepage, in der das Projekt sowie die Teilnehmer vorgestellt werden. Kontaktaufnahme zu potentiellen Arbeitgebern. Politisches Engagement und Information der Öffentlichkeit.

 

e) Rehabilitation. Welche Maßnahmen zur Wiederherstellung der körperlichen und/oder psychischen Gesundheit sind nötig, verfügbar und wie können wir sie organisieren? Hierzu gehört auch die Kontaktaufnahme mit den Trägern der Rehabilitation, den Ärzten, Psychotherapeuten etc., um eventuelle Maßnahmen mit unterstützen zu können.

 

f) Eingliederung. Unterstützende Maßnahmen auch nach Eingliederung in eine neue Tätigkeit, um eine Stabilisierung zu erreichen und bei Bedarf gegensteuern zu können oder Hilfestellung geben zu können.

 

g) Optimierung der persönlichen Situation. Ist vielleicht ein Umzug in ein Mehrgenerationen-Haus nötig oder möglich? Wie können soziale Kontakte gefördert und aufgebaut werden?

 

h) Aufbau von sinngebenden Angeboten. Kostenlose Seelsorge, spirituelle Auszeiten, Exerzitien, Angebot von sinnvollen und sinnstiftenden ehrenamtlichen Tätigkeiten, Bibelgruppen, Katechese, Berufungspastoral usw.

 

i) Aufbau und Stärkung der Resilienz.


 

 

 

5. Betreuungskonzept und Durchführung

 

a) Vorrang der Gruppenarbeit. Bei Bedarf (und nur dann!) Einzelgespräche.

 

b) Subsidiaritätsprinzip – Hilfe zur Selbsthilfe.

 

c) Verbindliche Zielvereinbarungen – mit Klienten und Mitarbeitern.

 

d) Aufbau eines Netzwerks von Hilfsangeboten, Organisationen, Einzelpersonen, Kirchen, Orden, Behörden, Medien und Politikern.

 

e) Verbindliche Fortbildung der Mitarbeiter.

 

d) Ideen-Management und Förderung von Innovation und Kreativität – sowohl hinsichtlich der Mitarbeiter als auch der Klienten.

 

e) Fundraising. Beschreiten von ungewöhnlichen, innovativen und neuen Wegen. Beantragung staatlicher oder sonstiger Mittel bzw. Unterstützung bei der Beantragung. Einladen der Presse, um Dokumentationen vor Ort zu machen.

 

f) Regelmäßige Informations-Veranstaltungen und gemeinsame Aktionen bzw. Ausflüge mit Mitarbeitern der Arbeitsagentur und der Sozialbürgerhäuser, Rechtsanwälten, Psychologen, Ärzten, Seelsorgern, Mitarbeitern von Bildungseinrichtungen, Firmenchefs usw.

 

g) Notfall-Pläne und Krisen-Management, sollten Probleme bei Klienten und/oder Mitarbeitern auftreten.

 

h) Supervision und Team-Besprechungen der Mitarbeiter.

 

i) Rückmeldungen von und bei in Arbeit vermittelten Klienten.

 

j) Evaluation der Arbeit im Team.

 

k) Gemeinsame Ausflüge des Teams mit und ohne Klienten.


 

 

 

6. Benötigtes Personal

 

Personalschlüssel: 1:200

 

Qualifikationen: Vier Sozialarbeiter, ein Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, eine Teilzeit-Reinigungskraft.


 

 

 

7. Unterstützung der Mitarbeiter

 

a) Supervision

 

b) gemeinsame Evaluation

 

c) gemeinsame Teambesprechungen

 

d) gemeinsame Ausflüge

 

e) gemeinsame Exerzitien

 

f) gemeinsames tägliches Gebet

 

g) gemeinsames Essen

 

h) gemeinsame Gottesdienste (auch mit den Klienten)

 

i) verbindliche Fortbildungsmaßnahmen


 

 

 

8. Mitwirkungen

 

a) Arbeitskreise mit den Ortskirchen

 

b) Arbeitskreise mit Behörden

 

c) Arbeitskreise mit anderen gemeinnützigen Organisationen

 

d) Arbeitskreise mit christlichen Seelsorgern und Therapeuten


 

 

 

München, den 01.01.2016

 

Robert Gollwitzer

 

Dantestr. 25

 

80637 München

 

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