Robert Gollwitzer

Politisch. Katholisch. Leidenschaftlich.

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Working for the Catholic Church

Posted on January 6, 2017 at 8:20 AM

I wonder how many people who work for the Catholic Church and its organizations really live according to Catholic teachings on morals and faith. Because if not, what's the point.

Mit Titeln angeben...

Posted on August 27, 2016 at 6:05 AM

Kennt ihr das: Manche Menschen scheinen es für ihr Selbstbewußtsein zu brauchen, mit einem Universitätsstudium anzugeben, das sie vor Jahrzehnten abgeschlossen haben. Umso peinlicher noch, wenn sie kaum Berufserfahrung hatten und keine laufenden Weiterbildungen gemacht haben. Dann ist dieses Studium so müßig wie ein Kropf! Noch peinlicher, wenn sie mit rechtlich nicht geschützten Fantasie-Titeln werben, die zumeist die Wörter "geprüft", "Management", "Trainer", "Coach", "systemisch" oder "Achtsamkeit" enthalten. Wahrscheinlich wollen sie damit etwas über ihre Qualifikationen sagen, im Grunde tun sie aber genau das Gegenteil: man sieht sofort, dass sie von nichts eine Ahnung haben.

Heilpraktiker

Posted on August 27, 2016 at 6:05 AM

In Österreich gibt es keine Heilpraktiker- was konform mit dem EU-Recht ist. Das aus gutem Grunde - und Deutschland sollte sich daran ein Beispiel nehmen. Solange die Ausbildung zum Heilpraktiker und das Berufsbild nicht klar geregelt sind, wird hier auch weiter abgezockt und Unsinn getrieben (wenn auch nicht von allen). So werden oft nachgewiesenermaßen (bestenfalls) vollkommen unwirksame Methoden gelehrt und angewandt - und damit Studenten und später Kunden ausgenommen. Die wenigsten können davon Vollzeit leben, was den Instituten aber nichts auszumachen scheint, solange die Kasse klingelt. Man kann ihnen ja weiterhin Seminare verkaufen.

Auch Heilpraktiker für Psychotherapie sind nicht einmal ansatzweise mit psychologischen Psychotherapeuten zu vergleichen. Letztere haben jahrelang studiert und Tausende von Stunden Berufspraxis, bevor sie zugelassen werden. Erstere haben mehr oder weniger den ICD-10 auswendig gelernt, werden dann geprüft - und fertig.

"Wer nichts wird, wird Heilpraktiker" scheint heute nur allzu oft traurige Wahrheit zu sein. Es gibt bisher auch absolut keine Notwendigkeit für diesen Beruf, da genügend medizinische Berufsfelder existieren und kein zusätzlicher Bedarf ersichtlich ist, zumal auch die Naturheilkunde bereits von vielen Ärzten praktiziert wird. Fortbildungen sind für ausgebildete Heilpraktiker nicht vorgeschrieben. Überprüfungen hinsichtlich der Wirksamkeit - oder Schädlichkeit/Unwirksamkeit - gibt es nicht. Genauso wenig wie eine gemeinsame Linie unter den verschiedenen Verbänden und Instituten. Im Prinzip lernt man stapelweise Zeug auswenig, wird dann geprüft und fertig. Der ganze unwirksame und unwissenschaftliche Hokus Pokus, der dann von vielen Heilpraktikern angeboten wird - sei es, weil sie selbst daran glauben oder Kohle machen wollen - ist in meinen Augen moralisch höchst verwerflich.

Das mag nun einigen nicht passen, aber hier geht es um das Wohl der Patienten - und Studenten.