Robert Gollwitzer

Politisch. Katholisch. Leidenschaftlich.

Israel

Israel bedeutet mir sehr viel - aus politischen, religiösen und persönlichen Gründen. Ich habe mit Israelis gelebt und auch heute noch israelische Freunde. Auch spreche ich etwas hebräisch (bekomme gerade wieder Unterricht). Benjamin Netanyahu ist einer der wenigen Politiker, die ich schon seit vielen Jahren respektiert habe. Wenn ihr euch über aktuelle Neuigkeiten in Israel informieren wollt, empfehle ich zum Beispiel die Israel National News (Arutz Sheva) oder The Times of Israel. Besonders aber David Ha'ivri.



Wer meint, die ständige Kritik an der Außenpolitik Israels, das Labeln von Waren aus den "besetzten" Gebieten und vieles mehr hätte nichts mit Antisemitismus zu tun, soll sich doch bitte mal gut überlegen, welches Land auf der Erde in ähnlicher Form ständig kritisiert wird, wenn es um sein eigenes Überleben kämpfen muss. Sehen wir uns doch mal die UN an: Resolution über Resolution gegen Israel - und keine einzige gegen die Terrorakte der sogenannten "Palästinenser".

All das, was sich hier hinter scheinheiliger Kritik versteckt, ist doch oft nichts anderes als eine intellektuelle und damit viel gefährlichere Form des Antisemitismus. Dieser jedoch kommt in der Regel von den Linken und nicht von den ach so verhassten "Rechtspopulisten". Dr. Gauland selbst hat einmal in einem Interview betont, dass im Falle einer Gefahr für Israel Deutschland militärisch Hilfe leisten sollte. Etwas Ähnliches habe ich noch von keinem Politiker einer anderen Partei gehört.