Robert Gollwitzer

Seelsorger. Berater. Aktivist. - Politisch. Katholisch. Leidenschaftlich.

Katholisch Leben

"Katholisch Leben" ist eine Homepage, die ich ins Internet gestellt habe, als ich zurück zur Katholischen Kirche ging (2007). Sie erklärt und verteidigt den katholischen Glauben und bietet sehr viele nationale und internationale Informationen. Viel Spaß beim Durchsehen!


www.katholisch-leben.org

Es ist leider traurige Wahrheit, dass die wenigsten Katholikinnen und Katholiken mehr eine Ahnung davon haben, was die Kirche lehrt und warum. Den Katechismus der Katholischen Kirche kennen die meisten (einschließlich derer, die Ämter in der Kirche übernommen haben oder dort arbeiten) nur vom Hören-Sagen. Das ist natürlich zunächst einmal von der Kirche selbst zu verantworten, die Katechese/Glaubensunterweisung wohl nicht mehr für nötig hält, aber auch von jedem Gläubigen selbst. Ich kann nur lieben, was ich auch kenne. Ergebnis davon ist, dass jede und jeder für sich selbst entscheidet, was er für "katholisch" hält und was nicht. Im Grunde ist das nichts anderes als ein von Menschen selbst gemachter Glaube - oder, um es mit der Bibel zu sagen: Götzendienst (das Anbeten von etwas von Menschen Gemachtem).
Die Kirche ist keine Demokratie. Dies würde ihrem innersten Wesen widersprechen, auch wenn das viele nicht hören wollen. Nicht gutmeinende aber unwissende Gläubige entscheiden in der Kirche, sonder Gott selbst - durch die vom Heiligen Geist bestimmten Stellvertreter. Dies zu unserem eigenen Besten - das Gegenteil von "gut" ist nämlich "gut gemeint".


Interview mit Weihbischof Andreas Laun aus Salzburg:

Sehr geehrter Herr Bischof,
 
herzlichen Dank, dass Sie einem schriftlichen Interview zugestimmt haben. Hier einige Fragen, um deren Beantwortung ich Sie bitte:
 
Frage: Die Katholische Kirche und mit ihr die gesamte Christenheit ist augenblicklich in einem Zustand wachsender spiritueller Verwirrung. Viele wenden sich ab, andere suchen um Klarheit – um Hirten, die ihre Verantwortung wahrnehmen und nicht der politischen Korrektheit verfallen. Was raten Sie Christinnen und Christen in dieser Zeit?

Bischof Laun: Ich möchte den Menschen sagen: Unser Glaube gilt Jesus Christus und gründet auf Seinen Aposteln, nicht auf anderen Menschen. Konkret: Orientiert euch am Katechismus und damit an der Lehre der Kirche.

  
F: Gerade auf dem Gebiet der Familie und Sexualität ist momentan alles aus den Fugen. Amoris Laetitia hat hier leider nicht zur Klarheit und Orientierung beigetragen. Menschen, die noch an der traditionellen biblischen Lehre festhalten, werden bestenfalls belächelt. Welche Probleme sehen Sie hier am dringendsten an und welche Lösungsvorschläge bieten Sie den Gläubigen?

B: Orientiert Euch an dem hl. Papst Johannes Paul II. Er hat mit größter Klarheit gelehrt: Familiaris consortio.
 
 
F: Gerade gläubige Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen haben es hier sehr schwer. Wenn sie diese – aus welchen Gründen auch immer – nicht ausleben möchten, sondern einen anderen Weg gehen wollen, werden ihnen von der Gesellschaft Steine in den Weg gelegt. Auch in der Kirche finden sie in der Regel keine Unterstützung. Sie werden nicht selten verspottet und beleidigt – oder man ermuntert sie, ihren Neigungen doch freien Lauf zu lassen. Andererseits haben es christliche Ex-Gay Einrichtungen wie Jason International (https://jason-online.webs.com) oder Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com) schwer, überhaupt Zugang zur Kirche zu finden. Ihre Hilfsangebote werden ignoriert und durch schwulenfreundliche Theologen ersetzt. Welche Litur Botschaft haben Sie für solche Menschen?

B: Hs fühlende Menschen sind genauso von Gott geliebt und berufen wie alle Anderen. Ich kenne in den USA die Bewegung „Courage“: Sie bietet ein kath. Programm an! Und es gibt auch therapeutische Angebote bei Wüstensturm (OJC) und bei Prof. Aardweg in Holland! Ich bedauere den Weg oder Irr -Weg der Kirche im deutschen Sprachraum!
 
 
F: Die wenigsten Katholikinnen und Katholiken haben überhaupt noch eine Ahnung davon, was die Kirche lehrt und warum. Die Botschaften, die ihnen von Priestern und Theologen vermittelt werden, sind so schwammig, dass jeder damit leben kann und keiner etwas davon hat. Lieben kann ich aber nur etwas, was ich auch kenne. Wohin sollen sich Ihrer Meinung nach Gläubige wenden, wenn sie den vollen Schatz des katholischen Glaubens entdecken möchten?

B: Ohne Vermittlung des Glaubens durch die Eltern und kath. Gruppen kann die Erneuerung kaum gelingen! Die Lehr - Basis sollten der Katechismus sein oder auch meine Religionsbücher „Glaube und Leben“ in 8 Bänden, die ich übrigens in viele andere Sprachen übersetzen lassen will. Angefangen habe ich schon in Ungarn und Kroatien und Slowenien, aber es fehlen mir bisher die Mittel.

  
F: Angesichts der Tatsache, dass sogar „christliche“ politische Parteien Positionen vertreten, die ein gläubiger Christ nicht annehmen kann und darf (etwa hinsichtlich der Abtreibung) wenden sich viele Christinnen und Christen rechten Parteien wie etwa der „Alternative für Deutschland“ zu. Auch in der Flüchtlingsfrage sind Gläubige der Ansicht, dass man weder den Flüchtlingen noch den Aufnahmeländern hilft, wenn man einfach alle Tore aufmacht (sondern eher, wenn man sie in ihren Heimtatländern unterstützt). Können Sie das verstehen? Verurteilen Sie diese Menschen?

B: Nein, ich verurteile diese Menschen nicht, ich denke wie sie! Ich halte ein radikales Umdenken für nötig: Zum Beispiel: Afrika helfen durch öffnen unserer Märkte, damit sie eine eigene Wirtschaft entwickeln können! Die Haltung Europas bzgl. der Flüchtlinge ist z. T. verlogen: Man schaut zu, wie Tausende ertrinken, statt ihnen gute Schiffe zu schicken, auf diesen die Leute prüfen und dann bereits entscheiden, die es eitergehen kann. Handelte es sich um Europäer wäre ein solcher Weg unbestritten!
Was uns fehlt sind Christen in der Politik, die nicht feige sind. Feigheit ist die Hauptsünde unserer Zeit, hat Otto von Habsburg gesagt. Man lese V. Palko: „Die Löwen kommen“ Er dokumentiert, wie die schlechten Gesetze in Europa überall mit den Stimmen der Christen gemacht wurden!
 
 
F: Vor einiger Zeit baten vier Kardinäle Papst Franziskus um Klarheit hinsichtlich Amoris Laetitia. Mittlerweile haben sich dem 23 Gelehrte angeschlossen (https://www.lifesitenews.com/news/23-catholic-scholars-release-letter-supporting-dubia-the-church-is-facing-a). Die amerikanische Zeitung The Remnant (http:// remnantnewspaper.com/web/index.php) hat unter dem Titel „With Burning Concern: We Accuse Pope Francis“ eine detaillierte Auflistung seiner Verfehlungen veröffentlicht. Offenbar besteht weltweit ein Bedürfnis danach, dass der Nachfolger Petri wie einst sein Vorgänger dort für Klarheit sorgt, wo Unklarheit herrscht. Vor allem aber, dass er die katholische Lehre authentisch vertritt. Alleine Menschen zu umarmen, macht ihn zwar zum Liebling der Medien, hilft aber den Gläubigen nicht weiter. Was denken Sie darüber? Können Sie die Sorgen dieser Gläubigen verstehen?

B: Ja, ich denke genauso! Beten wir für ihn und die Kirche! Und bezeugen wir die Wahrheit, weil auch Schweigen Sünde sein kann!
 
  
Lieber Herr Bischof Laun, ich danke Ihnen ganz herzlich für dieses Interview.
 
 
Es grüßt Sie aus München
  
Robert Gollwitzer
Dantestr. 25
80637 München
Tel.: +49 (0)89 780 18 960 oder +49 (0)170 129 3016
www.robert-gollwitzer.com

11.12.2016

Ein Liebesbrief an unsere Priester


Ich möchte mich an dieser Stelle von ganzem Herzen bei den wenigen aufrichtigen katholischen Priestern bedanken, die es noch gibt.
In meiner Kindheit auf dem Land in der Oberpfalz war es selbstverständlich, sich zu verneigen und "Gelobt sei Jesus Christus!" zu sagen, wenn einer unserer Priester auf dem Fahrrad vorbei fuhr. So lernten wir, was uns auch die Bibel lehrt - geweihte Männer zu respektieren. Ich war sehr überrascht, als ich Jahrzehnte später in München sah, wie Katholiken (und Christen in "Freikirchen"!) mit ihren Priestern (Pastoren/Evangelisten) umgingen!
Mittlerweile blutet mein Herz, wenn ich sehe, wie die Kirche die Nachfolger Jesu Christi behandelt. Von Respekt kann da keine Rede mehr sein. Da erlauben sich Laien, die keinerlei (oder bestenfalls eine unsägliche liberal-modernistische) theologische Ausbildung haben, ihnen vorzuschreiben, was sie tun sollen.
Da mischen sich Pfarrgemeinderäte in jede Angelegenheit ein, die sie im Grunde nicht das geringste angeht.
Sakramentales Leben und katechetische Glaubens-Unterweisung existieren (fast) nicht mehr.
Die wenigsten haben noch eine Ahnung davon, was die Katholische Kirche lehrt und warum.

Meine Vorschläge deshalb:

- Sofortige Abschaffung der Pfarrgemeinderäte. Dieses gutgemeinte, aber schlecht gelaufene Experiment in Folge des II. Vatikanischen Konzils ist gescheitert. Leiter einer Pfarrei ist der Priester. Es gibt genügend Möglichkeiten, ihn ehrenamtlich in seinem Tun zu unterstützen, ohne selbst Priester spielen zu wollen.

- Auflösung der Pfarrverbände und Rückkehr zu den Einzel-Pfarreien. Das Argument, es gäbe zu wenig Priester, ist falsch. Weltweit ist die Zahl der Priester am Steigen - und viele unserer Pfarrer kommen eh aus dem Ausland.

- Abschaffung der Kirchensteuer. Die Kirche wird sich nur reformieren, wenn die Kohle - und mit ihr die Berufskatholiken - weg sind und sie zu Reformen gezwungen wird.

- Radikale Reform des Theologiestudiums, der Ausbildung in geistlichen Berufen sowie der katechetischen Unterweisung vor Ort in den Pfarreien. Weg von anti-katholischen liberalen Vorstellungen und zurück zu dem, wofür die Katholische Kirche steht.

- Das alleinige Kriterium bei der Auswahl von künftigen Bischöfen sollte sein, ob sie ihr Hirtenamt bisher gemäß den Vorgaben der Katholischen Kirche gut ausgefüllt haben.

- Priester sollten auch in der "Alten Messe" ausgebildet werden und die Feier derselben sollte weiterhin ermutigt werden. Liturgische Missbräuche wie sie in fast jeder Pfarrei zu finden sind, sind sofort abzustellen.


Priester sind Menschen. Sie haben auch ihre Bedürfnisse. Es erfüllt mich mit tiefer Trauer zu sehen, wie manche von ihnen gemobbt, respektlos behandelt und fortwährend dafür angegriffen werden, dass sie den Katholischen Glauben verkünden (zumindest die wenigen, die das noch tun).
Hirten können ihre Herde nur auf den rechten Weg führen, wenn die Schafe ihnen folgen - das aber ist kaum noch der Fall. Die meisten Katholiken wissen eh alles besser und suchen sich aus, welche Gebote der Kirche sie wann befolgen. Priester sind nur mehr Angestellte. Einer unter vielen in großen Pfarreiverbänden. Sie sollen sich einem "Team" unterordnen und von diesem vorschreiben lassen, was sie zu tun und lassen haben. Die Eucharistie ist beinahe zu einer Belanglosigkeit verkommen - zumindest wird sie von vielen so behandelt. Die Beichte ist beinahe abgeschafft. Wer beichgten will, muss einen Termin mit dem Priester vereinbaren.

Ja, in Deutschland (!) geht die Zahl der Priester (und Ordensangehörigen) zurück. Leider. Allerdings haben wir nichts anderes verdient. Laien können keine Priester ersetzen und die Heilige Messe ist kein Theaterspiel, bei dem jede/r nach Belieben mitspielen kann.

Mittlerweile habe ich von einer Reihe von Priestern (und sogar Kardinälen!) etwas gehört, was ich noch nie zuvor von katholischen Geistlichen gehört habe: dass wir in der Endzeit leben.

Wenn dem so ist, werden die Dinge allerdings erst einmal sehr viel schlechter, bevor sie wieder besser werden.

Das Gute dabei: Wer "das Buch" zu Ende gelesen hat, weiß auch, wer am Schluss gewinnt: Jesus Christus und Sein Leib, die Kirche (wobei letztere nicht der Verwaltungsapparat ist, den wir kennen, sondern die Kirche des Herrn).

Entscheide dich jetzt, auf welcher Seite du stehst. Du hilfst niemandem, wenn du weiterhin auf dem Zaun sitzt.

München, 12.05.2018

Robert Gollwitzer


Pfarrgemeinderäte sind eines der gescheiterten Experimente in Folge des 2. Vatikanischen Konzils. Frei nach dem Motto "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint".
Da bilden sich - in der Regel theologisch kaum gebildete - Laien ein, dem Pfarrer vorschreiben zu können, was er zu tun oder zu lassen hat (oder zumindest einen Einfluss darauf und auf die Angelegenheiten der Pfarrei zu nehmen). Laien, die kaum wiedergeben können, was die Kirche lehrt und warum (gemäß dem Katechismus der Katholischen Kirche) - und deren Privatleben auch nicht notwendigerweise mit den kirchlichen Lehren zu Ehe und Familie übereinstimmt.
Laien haben eine wichtige Funktion innerhalb der Kirche - Priester spielen zu wollen gehört aber nicht dazu (ja, auch innerhalb der Messe maßen sie sich immer mehr an). Folge davon ist, dass Priester oftmals einen psychischen und spirituellen Albtraum erleben, ständig unter Stress sind und Probleme mit ihrer Identität haben.
Auch ohne Pfarrgemeinderäten kann und soll man den Pfarrer tatkräftig unterstützen.
Ein absolutes Unding aber sind die Pfarreiverbände. Da werden einfach bestehende Pfarreien zusammengeworfen und die Priester funktionieren bestenfalls als Sakramentenspender und sind sonst nur einer von vielen.
Nein, das geschieht nicht deshalb, weil wir zu wenig Priester haben. Weltweit ist due Zahl der Priester eher am steigen und viele unserer Geistlichen kommen eh aus anderen Ländern.
Hier wollen Menschen die Kirche übernehmen, die mit dem traditionellen katholischen Glauben nicht mehr viel zu tun haben und den Rest der Kirche auch noch zugrunde richten.
Ich kann nur alle verbliebenen traditionellen Katholikinnen und Katholiken auffordern, aufzustehen, tätig zu werden und für ihre Kirche zu kämpfen!
Wenn die Hirten es nicht tun, müssen eben die Schafe tätig werden!


Es häufen sich die Zeugenaussagen, dass die Päpste Franziskus, Benedikt XVI und St. Johannes Paul II offenbar tiefer in Skandäle verwickelt waren und sind als gemeinhin angenommen - und davon ist der Missbrauchsskandal nur ein Teil. Möglicherweise hat das Ganze sogar strafrechtliche Ausmaße.
Die Katholische Kirche ist an einem historisch einzigartigen Tiefpunkt angelangt, der so manchen an das Eintreten der Endzeit denken lässt.
Jedenfalls muss Papst Franziskus zurücktreten. Hier gibt es inzwischen so viele Zeugen, dass eine (Mit-)Schuld nicht mehr so einfach vom Tisch gewischt werden kann.
Ein Trost bleibt uns Katholiken in dieser dunklen Zeit: Der Herr hat uns versprochen, dass Er immer bei Seiner Kirche bleiben und dass diese niemals untergehen wird...


“The Church of the living God - the pillar and the bulwark of the truth”
(1 Tim 3:15)
Declaration of the truths relating to some of the most common errors in the life of the Church of our time

The Fundamentals of Faith

1.The right meaning of the expressions ‘living tradition,’ ‘living Magisterium,’ ‘hermeneutic of continuity,’ and ‘development of doctrine’ includes the truth that whatever new insights may be expressed regarding the deposit of faith, nevertheless they cannot be contrary to what the Churchhas always proposed in the same dogma, in the same sense, and in the same meaning (see FirstVatican Council, Dei Filius, sess. 3, c. 4: “in eodem dogmate, eodem sensu, eademque sententia”).

2.“The meaning of dogmatic formulas remains ever true and constant in the Church, even when it is expressed with greater clarity or more developed. The faithful therefore must shun the opinion,first, that dogmatic formulas (or some category of them) cannot signify truth in a determinate way,but can only offer changeable approximations to it, which to a certain extent distort or alter it; secondly, that these formulas signify the truth only in an indeterminate way, this truth being likea goal that is constantly being sought by means of such approximations. Those who hold such an opinion do not avoid dogmatic relativism and they corrupt the concept of the Church's infallibilityrelative to the truth to be taught or held in a determinate way.” (Sacred Congregation for theDoctrine of the Faith, Declaration “Mysterium Ecclesiae” in defense of the Catholic doctrine on the Church against certain errors of the present day, 5).

The Creed
3.“The Kingdom of God begun here below in the Church of Christ is not of this world whose formis passing, and its proper growth cannot be confounded with the progress of civilization, of scienceor of human technology, but it consists in an ever more profound knowledge of the unfathomableriches of Christ, an ever stronger hope in eternal blessings, an ever more ardent response to thelove of God, and an ever more generous bestowal of grace and holiness among men. The deepsolicitude of the Church, the Spouse of Christ, for the needs of men, for their joys and hopes, theirgriefs and efforts, is therefore nothing other than her great desire to be present to them, in order to illuminate them with the light of Christ and to gather them all in Him, their only Savior. Thissolicitude can never mean that the Church conforms herself to the things of this world, or that shelessens the ardor of her longing of her Lord and of the eternal Kingdom” (Paul VI, Apostolic letterSolemni hac liturgia (Credo of the People of God), 27). The opinion is, therefore, erroneous thatsays that God is glorified principally by the very fact of the progress in the temporal and earthlycondition of the human race.

4.After the institution of the New and Everlasting Covenant in Jesus Christ, no one may be savedby obedience to the law of Moses alone without faith in Christ as true God and the only Savior ofhumankind (see Rom 3:28; Gal 2:16).

5.Muslims and others who lack faith in Jesus Christ, God and man, even monotheists, cannot giveto God the same adoration as Christians do, that is to say, supernatural worship in Spirit and in Truth (see Jn 4:24; Eph 2:8) of those who have received the Spirit of filial adoption (see Rom8:15).

6.Spiritualities and religions that promote any kind of idolatry or pantheism cannot be consideredeither as “seeds” or as “fruits” of the Divine Word, since they are deceptions that preclude theevangelization and eternal salvation of their adherents, as it is taught by Holy Scripture: “the godof this world has made blind the minds of those who have not faith, so that the light of the goodnews of the glory of Christ, who is the image of God, might not be shining on them” (2 Cor 4:4).

7.True ecumenism intends that non-Catholics should enter that unity which the Catholic Churchalready indestructibly possesses in virtue of the prayer of Christ, always heard by His Father, “thatthey may be one” (John 17:11), and which she professes in the Symbol of Faith, “I believe in oneChurch.” Ecumenism, therefore, may not legitimately have for its goal the establishment of a Church that does not yet exist.

8.Hell exists and those who are condemned to hell for any unrepented mortal sin are eternallypunished there by Divine justice (see Mt 25:46). Not only fallen angels but also human souls are damned eternally (see 2 Thess 1:9; 2 Pet 3:7). Eternally damned human beings will not be annihilated, since their souls are immortal according to the infallible teaching of the Church (seeFifth Lateran Council, sess. 8).

9.The religion born of faith in Jesus Christ, the Incarnate Son of God and the only Savior of humankind, is the only religion positively willed by God. The opinion is, therefore, wrong thatsays that just as God positively wills the diversity of the male and female sexes and the diversityof nations, so in the same way he also wills the diversity of religions.

10.“Our[Christian] religion effectively establishes with God an authentic and living relationshipwhich the other religions do not succeed in doing, even though they have, as it were, their armsstretched out towards heaven” (Paul VI, Apostolic Exhortation Evangelii nuntiandi, 53).

11.The gift of free will with which God the Creator endowed the human person grants man the naturalright to choose only the good and the true. No human person has, therefore, a natural right to
offend God in choosing the moral evil of sin, the religious error of idolatry, blasphemy, or a falsereligion.

The Law of God
12.A justified person has the sufficient strength with God’s grace to carry out the objective demandsof the Divine law, since all of the commandments of God are possible for the justified. God’sgrace, when it justifies the sinner, does of its nature produce conversion from all serious sin (seeCouncil of Trent, sess. 6,Decree on Justification, c. 11; c. 13).

13.“The faithful are obliged to acknowledge and respect the specific moral precepts declared andtaught by the Church in the name of God, the Creator and Lord. Love of God and of one’sneighbor cannot be separated from the observance of the commandments of the Covenant renewedin the blood of Jesus Christ and in the gift of the Spirit” (John Paul II, EncyclicalVeritatissplendor, 76). According to the teaching of the same Encyclical the opinion of those is wrong,who “believe they can justify, as morally good, deliberate choices of kinds of behavior contraryto the commandments of the Divine and natural law.” Thus, “these theories cannot claim to be grounded in the Catholic moral tradition” (ibid.).

14.All of the commandments of God are equally just and merciful. The opinion is, therefore, wrongthat says that a person is able, by obeying a Divine prohibition - for example, the sixthcommandment not to commit adultery - to sin against God by this act of obedience, or to morallyharm himself, or to sin against another.

15.“No circumstance, no purpose, no law whatsoever can ever make licit an act which is intrinsicallyillicit, since it is contrary to the Law of God, which is written in every human heart, knowable byreason itself, and proclaimed by the Church” (John Paul II, EncyclicalEvangelium,vitae, 62). There are moral principles and moral truths contained in Divine revelation and in the natural lawwhich include negative prohibitions that absolutely forbid certain kinds of action, inasmuch as these kinds of action are always gravely unlawful on account of their object. Hence, the opinion is wrong that says that a good intention or a good consequence is or can ever be sufficient to justifythe commission of such kinds of action (see Council of Trent, sess. 6 de iustificatione, c. 15; JohnPaul II, Apostolic Exhortation, Reconciliatio et Paenitentia, 17; EncyclicalVeritatis Splendor, 80).

16.A woman who has conceived a child within her womb is forbidden by natural and Divine law to kill this human life within her, by herself or by others, whether directly or indirectly (see JohnPaul II, EncyclicalEvangelium Vitae, 62).

17.Procedures which cause conception to happen outside of the womb “are morally unacceptable,since they separate procreation from the fully human context of the conjugal act” (John Paul II, EncyclicalEvangelium Vitae, 14).

18.No human being may ever be morally justified to kill himself or to cause himself to be put to deathby others, even if the intention is to escape suffering. “Euthanasia is a grave violation of the lawof God, since it is the deliberate and morally unacceptable killing of a human person. This doctrineis based upon the natural law and upon the written word of God, is transmitted by the Church'sTradition and taught by the ordinary and universal Magisterium” (John Paul II, EncyclicalEvangelium Vitae, 65).

19.Marriage is by Divine ordinance and natural law an indissoluble union of one man and of onewoman (see Gen 2:24; Mk 10:7-9; Eph 5:31-32). “By their very nature, the institution of matrimony itself and conjugal love are ordained for the procreation and education of children, andfind in them their ultimate crown” (Second Vatican Council, Gaudium et spes, 48).

20.By natural and Divine law no human being may voluntarily and without sin exercise his sexualpowers outside of a valid marriage. It is, therefore, contrary to Holy Scripture and Tradition to affirm that conscience can truly and rightly judge that sexual acts between persons who havecontracted a civil marriage with each other, can sometimes be morally right or requested or evencommanded by God, although one or both persons is sacramentally married to another person (see 1 Cor 7: 11; John Paul II, Apostolic Exhortation Familiaris consortio, 84).

21.Natural and Divine law prohibits “any action which either before, at the moment of, or after sexualintercourse, is specifically intended to prevent procreation—whether as an end or as a means”(Paul VI, EncyclicalHumanae Vitae, 14).

22.Anyone, husband or wife, who has obtained a civil divorce from the spouse to whom he or she is validly married, and has contracted a civil marriage with some other person during the lifetime of his legitimate spouse, and who lives in a marital way with the civil partner, and who chooses to remain in this state with full knowledge of the nature of the act and with full consent of the will to that act, is in a state of mortal sin and therefore can not receive sanctifying grace and grow in charity. Therefore, these Christians, unless they are living as “brother and sister,” cannot receiveHoly Communion (see John Paul II, Apostolic Exhortation Familiaris consortio, 84).

23.Two persons of the same sex sin gravely when they seek venereal pleasure from each other (see Lev 18:22; Lev 20:13; Rom 1:24-28; 1 Cor 6:9-10; 1 Tim 1:10; Jude 7). Homosexual acts “underno circumstances can beapproved” (Catechism of the Catholic Church, 2357). Hence, the opinion is contrary to natural law and Divine Revelation that says that, as God the Creator has given to some humans a natural disposition to feel sexual desire for persons of the opposite sex, so also He has given to others a natural disposition to feel sexual desire for persons of the same sex, and thatGod intends that the latter disposition be acted on in some circumstances.

24.Human law, or any human power whatsoever, cannot give to two persons of the same sex the rightto marry one another or declare two such persons to be married, since this is contrary to naturaland Divine law. “In the Creator's plan, sexual complementarity and fruitfulness belong to the verynature of marriage” (Congregation for the Doctrine of the Faith,Considerations regarding proposals to give legal recognition to unions between homosexual persons, June 3, 2003, 3).

25.Unions that have the name of marriage without the reality of it, being contrary to natural andDivine law, are not capable of receiving the blessing of the Church.

26.The civil power may not establish civil or legal unions between two persons of the same sex thatplainly imitate the union of marriage, even if such unions do not receive the name of marriage,since such unions would encourage grave sin for the individuals who are in them and would be a cause of grave scandal for others (see Congregation for the Doctrine of the Faith,Considerationsregarding proposals to give legal recognition to unions between homosexual persons, June 3, 2003, 11).

27.The male and female sexes, man and woman, are biological realities created by the wise will of God (see Gen. 1: 27;Catechism of the Catholic Church, 369). It is, therefore, a rebellion againstnatural and Divine law and a grave sin that a man may attempt to become a woman by mutilatinghimself, or even by simply declaring himself to be such, or that a woman may in like mannerattempt to become a man, or to hold that the civil authority has the duty or the right to act as if such things were or may be possible and legitimate (see Catechism of the Catholic Church, 2297).

28.In accordance with Holy Scripture and the constant tradition of the ordinary and universalMagisterium, the Church did not err in teaching that the civil power may lawfully exercise capitalpunishment on malefactors where this is truly necessary to preserve the existence or just order of societies (see Gen 9:6; John 19:11; Rom 13:1-7; Innocent III,Professio fidei Waldensibuspraescripta;Roman Catechism of the Council of Trent, p. III, 5, n. 4; Pius XII,Address to Catholicjurists on December 5, 1954).

29.All authority on earth as well as in heaven belongs to Jesus Christ; therefore, civil societies andall other associations of men are subject to his kingship so that “the duty of offering God genuineworship concerns man both individually and socially” (Catechism of the Catholic Church, 2105;see Pius XI, EncyclicalQuas primas, 18-19; 32). The Sacraments

30.In the most holy sacrament of the Eucharist, a wonderful change takes place, namely of the wholesubstance of bread into the body of Christ and the whole substance of wine into His blood, a change which the Catholic Church very fittingly calls transubstantiation (see Fourth LateranCouncil, c. 1; Council of Trent, sess. 13, c. 4). “Every theological explanation which seeks someunderstanding of this mystery must, in order to be in accord with Catholic faith, maintain that in the reality itself, independently of our mind, the bread and wine have ceased to exist after theConsecration, so that it is the adorable Body and Blood of the Lord Jesus that from then on arereally before us under the sacramental species of bread and wine”(Paul VI, Apostolic letterSolemni hac liturgia (Credo of the People of God), 25).

31.The formulations by which the Council of Trent expressed the Church’s faith in the Holy Eucharistare suitable for men of all times and places, since they are a “perennially valid teaching of theChurch” (John Paul II, EncyclicalEcclesia de Eucharistia, 15).

32.In the Holy Mass, a true and proper sacrifice is offered to the Blessed Trinity and this sacrifice is propitiatory both for men living on earth and for the souls in Purgatory. The opinion is, therefore,wrong that says that the sacrifice of the Mass consists simply in the fact that the people make a spiritual sacrifice of prayers and praises, as well as the opinion that the Mass may or should be defined only as Christ giving Himself to the faithful as their spiritual food (see Council of Trent,sess. 22, c. 2).

33.“The Mass, celebrated by the priest representing the person of Christ by virtue of the powerreceived through the Sacrament of Orders and offered by him in the name of Christ and themembers of His Mystical Body, is the sacrifice of Calvary rendered sacramentally present on ouraltars. We believe that as the bread and wine consecrated by the Lord at the Last Supper werechanged into His body and His blood which were to be offered for us on the cross, likewise thebread and wine consecrated by the priest are changed into the body and blood of Christ enthronedgloriously in heaven, and we believe that the mysterious presence of the Lord, under whatcontinues to appear to our senses as before, is a true, real and substantial presence”(Paul VI,Apostolic letterSolemni hac liturgia (Credo of the People of God), 24).

34.“The unbloody immolation at the words of consecration, when Christ is made present upon thealtar in the state of a victim, is performed by the priest and by him alone, as the representative of Christ and not as the representative of the faithful. (...) The faithful offer the sacrifice by the handsof the priest from the fact that the minister at the altar, in offering a sacrifice in the name of all Hismembers, represents Christ, the Head of the Mystical Body. The conclusion, however, that thepeople offer the sacrifice with the priest himself is not based on the fact that, being members of the Church no less than the priest himself, they perform a visible liturgical rite; for this is theprivilege only of the minister who has been Divinely appointed to this office: rather it is based on the fact that the people unite their hearts in praise, impetration, expiation and thanksgiving withprayers or intention of the priest, even of the High Priest himself, so that in the one and same offering of the victim and according to a visible sacerdotal rite, they may be presented to God theFather” (Pius XII, EncyclicalMediator Dei, 92).

35.The sacrament of Penance is the only ordinary means by which grave sins committed after Baptism may be remitted, and by Divine law all such sins must be confessed by number and by species(see Council of Trent, sess. 14, can. 7).

36.By Divine law the confessor may not violate the seal of the sacrament of Penance for any reasonwhatsoever; no ecclesiastical authority has the power to dispense him from the seal of thesacrament and the civil power is wholly incompetent to oblige him to do so (seeCode of CanonLaw 1983, can. 1388 § 1;Catechism of the Catholic Church, 1467).

37.By virtue of the will of Christ and the unchangeable Tradition of the Church, the sacrament of theHoly Eucharist may not be given to those who are in a public state of objectively grave sin, andsacramental absolution may not be given to those who express their unwillingness to conform to Divine law, even if their unwillingness pertains only to a single grave matter (see Council of Trent,sess. 14, c. 4; Pope John Paul II, Message to theMajor Penitentiary Cardinal William W.Baum, on March 22, 1996).

38.According to the constant Tradition of the Church, the sacrament of the Holy Eucharist may notbe given to those who deny any truth of the Catholic faith by formally professing their adherenceto a heretical or to an officially schismatic Christian community (seeCode of Canon Law 1983, can. 915; 1364).

39.The law by which priests are bound to observe perfect continence in celibacy stems from theexample of Jesus Christ and belongs to immemorial and apostolic tradition according to theconstant witness of the Fathers of the Church and of the Roman Pontiffs. For this reason, this lawshould not be abolished in the Roman Church through the innovation of an optional priestlycelibacy, either at the regional or the universal level. The perennial valid witness of the Churchstates that the law of priestly continence “does not command new precepts; these precepts should be observed, because they have been neglected on the part of some through ignorance and sloth. These precepts, nevertheless, go back to the apostles and were established by the Fathers, as it is written, ‘Stand firm, then, brothers and keep the traditions that we taught you, whether by wordof mouth or by letter’ (2 Thess. 2:15). There are in fact many who, ignoring the statutes of ourforefathers, have violated the chastity of the Church by their presumption and have followed thewill of the people, not fearing the judgment of God”( Pope Siricius, DecretalCum in unum in theyear 386).

40.By the will of Christ and the Divine constitution of the Church, only baptized men (viri) mayreceive the sacrament of Orders, whether in the episcopacy, the priesthood, or the diaconate (see John Paul II Apostolic Letter,Ordinatio Sacerdotalis, 4). Furthermore, the assertion is wrong thatsays that only an Ecumenical Council can define this matter, because the teaching authority of anEcumenical Council is not more extensive than that of the Roman Pontiff (see Fifth LateranCouncil, sess. 11; First Vatican Council, sess. 4, c. 3, n. 8).

May 31, 2019
Cardinal Raymond Leo Burke, Patron of the Sovereign Military Order of Malta
Cardinal Janis Pujats, Archbishop emeritus of Riga
Tomash Peta, Archbishop of the archdiocese of Saint Mary in AstanaJan Pawel Lenga, Archbishop-Bishop emeritus of Karaganda
Athanasius Schneider, Auxiliary Bishop of the archdiocese of Saint Mary in Astana