Robert Gollwitzer

Politisch. Katholisch. Leidenschaftlich.

Pro-Life

Pro-Life Themen liegen mir sehr am Herzen. Menschliches Leben ist lebenswert und von Gott gewollt - in jeder Form!



Werter Herr Kardinal Marx, man kann über die AfD ja denken, was man will, aber in Sachen Ehe und Familie und besonders dem Schwangerschaftsabbruch vertritt diese Partei eine Position, die in dieser Deutlichkeit bei keiner anderen Partei zu finden ist (dort wird das Thema gar nicht oder nur ausweichend beantwortet oder die Abtreibung gar klar befürwortet). Gleichwohl sind Sie offensichtlich der Meinung, die AfD sei für Christen nicht wählbar. Ähnliches haben Sie über keine anderen Partei verlautet. Parteien jedoch, die zum Thema Abtreibung eine befürwortende oder zumindest unklare Position vertreten, sind für Katholiken jedoch unwählbar.

"Die Alternative für Deutschland bekennt sich zur traditionellen Familie als Leitbild. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. In der Familie sorgen Mutter und Vater in dauerhafter gemeinsamer Verantwortung für ihre Kinder. Die originären Bedürfnisse der
Kinder, die Zeit und Zuwendung ihrer Eltern brauchen,
stehen dabei im Mittelpunkt.
Es sollte wieder erstrebenswert sein, eine Ehe einzugehen,
Kinder zu erziehen und möglichst viel Zeit mit diesen zu
verbringen. Die AfD möchte eine gesellschaftliche Werteiskussion zur Stärkung der Elternrolle und gegen die vom „Gender-Mainstreaming” propagierte Stigmatisierung traditioneller Geschlechterrollen anstoßen. Kinder sind kein karrierehemmender Ballast, sondern unsere Zukunft.
Wenn ein Elternteil die Erziehungsleistung allein tragen
muss, bedarf es besonderer Unterstützung."

"Die Alternative für Deutschland setzt sich für eine Willkommenskultur für Neu- und Ungeborene ein. In Deutschland kommen auf rund 700.000 Lebendgeburten pro Jahr ca. 100.000 Schwangerschaftsabbrüche. Dabei liegt nur
bei drei bis vier Prozent eine medizinische oder kriminologische Indikation vor, in allen anderen Fällen wird der Schwangeren nach einer Beratung eine Bescheinigung
ausgestellt, die ihr eine straffreie Abtreibung aus „sozialen
Gründen“ ermöglicht. Ein Schwangerschaftsabbruch stellt
eine einschneidende Erfahrung für die Betroffenen dar
und kann zu langanhaltenden Schuldgefühlen, psychosomatischen Beschwerden oder depressiven Reaktionen führen.
Die AfD steht für eine Kultur des Lebens und ist im Einklang mit der deutschen Rechtsprechung der Meinung, dass der Lebensschutz bereits beim Embryo beginnt. Wir fordern daher, dass bei der Schwangerenkonfliktberatung das vorrangige Ziel der Beratung der Schutz des ungeborenen Lebens ist. Werdenden Eltern und alleinstehenden Frauen in Not müssen finanzielle und andere Hilfen vor und nach der Entbindung angeboten werden, damit sie sich für ihr Kind entscheiden können. Adoptionsverfahren sind in diesem Zusammenhang zu vereinfachen.
Die AfD wendet sich gegen alle Versuche, Abtreibungen zu
bagatellisieren, staatlicherseits zu fördern oder sie gar zu
einem Menschenrecht zu erklären"

(Quelle: Grundsatzprogramm")